Für die Genehmigung der Nutzung des nachstehenden Tests bedanke ich mich ganz herzlich beim Herausgeber - dem Deutschen Caritasverband, beim Autor - Herrn Professor Poser (Universität Göttingen)-  sowie dem Lambertus-Verlag.

Quelle: Deutscher Caritasverband, Referat Besondere Lebenslagen (Hrsg.); Poser, Wolfgang u. a.: Ratgeber für Medikamentenabhängige und ihre Angehörigen, Lambertus-Verlag, 8. Auflage, Freiburg i. Br. 1997, Seite 6 f.

Mit diesem Fragebogen können Sie für sich überprüfen, ob Sie selbst medikamentenabhängig sind: der Link für die Auswertung befindet sich am Ende des Tests. Aus Datenschutzgründen müssen Sie dazu Ihre Antworten selber auszählen!

Anzeichen von Medikamentenabhängigkeit zeigt, ...

Ja

Nein

... wer die Einnahme von Medikamenten mit Suchtpotenzial nicht aus eigener Kraft aufgeben kann.

 

 

... wer eine bestimmte Menge “seines” Medikamentes einnehmen oder spritzen muss, um sich wohl zu fühlen.

 

 

... wer bei bestimmten seelischen, körperlichen oder sozialen Belastungen nach “seinem” Medikament verlangt wie ein Alkoholiker nach Alkohol.

 

 

... wer durch die Wirkung seines Medikamentes für andere Menschen deutlich erkennbare Charakterveränderungen erleidet.

 

 

... wer häufig mehr einnimmt, als ihm verordnet wird.

 

 

... wer sich “sein” Medikament von mehreren Ärzten gleichzeitig verschreiben lässt.

 

 

... wer durch die Wirkung “seines” Medikamentes sich selbst und/ oder seine Umgebung schädigt oder seine Beziehung zu seinen Mitmenschen stört, dies weiß und trotzdem nicht aufhört.

 

 

... wer Rezepte fälscht oder Angehörige benutzt, um Nachschub zu bekommen.

 

 

... wem vom Hausarzt, Internist oder Nervenarzt gesagt wird, er sei medikamentenabhängig.

 

 

... wer soviel Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel nimmt, dass er lallt, schwankt oder stürzt.

 

 

... wer soviel Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel nimmt, dass er “Filmrisse” oder “Blackouts” bekommt, dass er sinnlose Telefongespräche führt, dass er völlig enthemmt ist.

 

 

... wer Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel zur Anregung benutzt oder bei wem die früher beruhigende Wirkung plötzlich in eine anregende umschlägt.

 

 

... wer aggressiv wird, wenn er “sein” Medikament nicht bekommt.

 

 

... wer ständig daran denken muss, wie er den Nachschub sichert.

 

 

... wer zittert, Stimmen hört, optische Halluzinationen hat, durcheinander ist, epileptische Anfälle bekommt, wenn er plötzlich für einige Tage “sein” Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmittel nicht bekommt.

 

 

... wer bemerkt, dass ihm “sein” Medikament wichtiger ist als alles andere auf der Welt.

 

 

... wer sich selbst in Bezug auf seinen Medikamentenkonsum belügt.

 

 

... wer mehrere Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel nebeneinander einnimmt.

 

 

... wer nach Einnahme einer kleinen Dosis “seines” Medikamentes ein unbezähmbares Verlangen spürt, mehr einzunehmen.

 

 

... wer andere über den eigenen Medikamentenkonsum belügt oder versucht, das wahre Ausmaß des Konsums zu verheimlichen (Verstecken der Schachteln, Erbetteln von Medikamenten bei Mitpatienten).

 

 

... wer früher alkoholabhängig war und jetzt regelmäßig Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmittel einnimmt.

 

 

... wem sein Arzt die Weiterverschreibung von Medikamenten mit Suchtpotenzial verweigert hat und wer daraufhin den Arzt gewechselt hat.

 

 

... wer Schmerzmittel einnimmt oder spritzt, obwohl er keine Schmerzen hat.

 

 

... wer unter Schmerzmitteln mehr Schmerzen hat als vorher ohne.

 

 

... wer Appetitzügler (“Schlankmacher”) einnimmt, um leistungsfähiger zu sein, um weniger schlafen zu müssen, um sich wohler zu fühlen oder um “high” zu sein.

 

 

... wer nach der Einnahme von Appetitzüglern Halluzinationen oder Verfolgungswahn hat.

 

 

Notieren Sie sich nun bitte, wievielmal Sie mit JA geantwortet haben. Klicken Sie bitte hier, um zur Auswertung zu kommen.